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Noch "scheinen" wir genug Wasser auf unserer Erde zu haben. Dies heißt aber nicht, dass wir es sinnlos verbrauchen, verschmutzen und verschwenden sollen. Wasser zu sparen hilft dabei nicht nur dem eigenen Geldbeutel, sondern sichert auch Ihren Kindern eine ausreichende Versorgung mit dieser lebenswichtigen Ressource.
Wasser wird langsam aber sicher ein knappes und damit ein immer wertvolleres Gut. Mit der Zukunft des so genannten blauen Goldes befassen sich bereits internationale Fachtagungen wie z. B. die „World Water Week“ und Experten prognostizieren für die kommenden Jahrzehnte neue weltweite Konflikte. Diese werden nicht um Öl oder Gold ausgetragen werden, sondern um die Ressource Wasser. Der Zugang zu sauberem Trink- und Brauchwasser entscheidet damit über Leben und Tod. Wasser bedeutet Leben! Dies können wir uns in den westlichen Industrienationen angesichts einer breiten funktionierenden Wasserversorgung nur schlecht vorstellen. Was wäre aber, wenn Sie eines morgens aufwachen und Ihr Wasserhahn gibt keinen Tropfen mehr für Kaffee, Dusche und Rasur heraus? Was wäre aber, wenn Sie morgen aufwachen und der Liter Wasser kostet doppelt soviel, wie ein Liter Benzin? Deshalb sollten Sie vorsorgen und auch beim Wasserverbrauch lieber jetzt an morgen denken. Nachfolgend finden Sie einige Tipps zum Wasser sparen. Das schont Ihren Geldbeutel und sichert nachfolgenden Generationen das Überleben. Ressourcenfreundlich Duschen Circa 2o Liter gehen pro Minute beim Duschen in den Abfluss. Rechnen Sie mal hoch, wie viel da täglich oder monatlich zusammenkommt, wenn Sie einmal ausgiebig 10-15 Minuten unter der Brause stehen. Daher gilt: schnell duschen, während der Einseif-Phase Wasser ausstellen und am besten im Baumarkt einen Sparduschkopf zulegen. Ein solcher Duschkopf mischt dem Wasser Luft bei, was die Wassermenge erheblich reduziert – Sauber wird man trotzdem. Eine ideale Spar-Ergänzung ist ein Durchflussmengenbegrenzer. Informieren Sie sich mal in Ihrem Baumarkt um die Ecke. Tipps fürs Waschbecken Eigentlich ein alter Hut, aber wir weisen trotzdem noch mal darauf hin: Lassen Sie morgens beim Zähne bürsten, Rasieren, waschen etc nicht das Wasser laufen. Denn dieses Wasser ist sprichwörtlich in den Ausguss gekippt. Immer schön den Hahn zudrehen, das kann man sich in der Tat mit ein wenig Training aneignen. Auch tropfende Wasserhähne sind reine Wasserverschwender, also schnell reparieren oder ersetzen. Und wenn Sie eh im Baumarkt sind, gleich nach einem weiteren Sparregler für das Waschbecken Ausschau halten. Warmes Wasser am besten nur dann verwenden, wenn es wirklich nötig ist. Sie glauben nicht, wie viel Liter durchgehen, bis die gewünschte Wassertemperatur erreicht ist. Die Toilettenspülung Mehrmals täglich suchen wir die Toilette auf, ca. 50 Liter am Tag gehen für unsere Notdurft drauf. Aber auch hier kann man bewusst Wasser sparen. Kaufen Sie nur Spülkästen mit der bekannten Sparstaste oder rüsten Sie Ihren alten Kasten mit einer Spülstopp-Funktion nach. Wer hier noch einen Schritt weiter gehen will, sollte sich einmal über Regenwassernutzanlagen und Aufbereitungsanlagen für Dusch- und Badewasser informieren. Lassen Sie sich aber vor einem Kauf richtig beraten, denn die Anschaffungskosten sind nicht mit einem Sparspülkasten zu vergleichen und rechnen sich oft erst nach einigen Jahren. Richtig abspülen und Waschen Auch für den Abwasch und die Reinigung unserer Kleidung verbrauchen wir viel Wasser. Wenn Sie mit der hand abspülen gilt auch: Nicht bei laufendem Wasser, sondern den Stöpsel ins Spülbecken. Am Besten Sie legen sich eine moderne Spülmaschine zu, denn die verbrauchen, dank neuester Technologien und Spülsparprogrammen relativ wenig. Vorspülen ist beim Geschirr ebenso wenig notwendig wie die Vorwäsche bei der Waschmaschine. Behandeln Sie hartnäckige Flecken lieber per Hand vor. Auch empfiehlt sich bei passendem Geldbeutel auf eine neuere Waschmaschine umzusteigen, denn auch die sparen mehr Wasser und Strom. |