| Krebsvorsorge-Worauf Sie achten sollten |
|
|
|
Krebs bezeichnet man nicht selten als die "Geißel der Menschheit". Krebs gehört zu den ältesten bösartigen Erkrankungen und befällt die verschiedensten Körperteile und Organe. Derzeit sind mehr als 200 unterschiedliche Krankheitsbilder bekannt. Eine regelmäßige Krebsvorsorge kann aber Ihr Leben retten, denn die Heilungschance bei frühzeitiger Erkennung ist größer als Sie denken. Wir wollen hier auf die häufigsten Erkrankungen eingehen, nicht aber auf mögliche Auslöser, wie zum Beispiel der persönliche Lebenswandel (Rauchen, falsche Ernährung etc) Brustkrebs und frauenspezifische Krebsvorsorge: Frauen ab 20 sollten jährlich den Gebärmutterhals auf Unregelmäßigkeiten untersuchen lassen. Die Untersuchung führt der Frauenarzt durch, die Kosten dafür trägt die Krankenkasse. Frauen ab 30 sollten zusätzlich die Brustvorsorge wahrnehmen (auch jährlich und kostenlos). Brustkrebs ist in Deutschland bei Frauen die häufigste Krebserkrankung. Die digitale Mammographie als Diagnoseform kommt dabei zum Einsatz. Im Rahmen der Früherkennung gehört auch die selbständige Brustuntersuchung dazu. Darüber, wie Sie selbst ein solches Abtasten durchführen können, informiert Sie Ihr Arzt. Im Allgemeinen ist ein Zeitpunkt nach der Menstruation günstiger, da die Brust insgesamt weicher ist. Darmkrebs: Männer wie Frauen sollten ab 50 regelmäßig zur Darmkrebsvorsorge, denn die Erkrankung tritt meist nach dem 50. Lebensjahr auf. Die Krankenkassen bezahlen die Kosten der Untersuchung – auch die Darmspiegelung (ab 55). Dank der modernen Medizin gibt es mittlerweile Alternativen zur klassischen etwas unangenehmen Darmspiegelung. Die so genannte virtuelle Koloskopie tut nicht weh, ist aber sehr aussagekräftig. Zurzeit müssen Patienten diese Untersuchungsform aber noch selbst bezahlen. Im Frühstadium hat Darmkrebs exzellente Heilungschancen. Hautkrebs: Ab 30 ist Mann wie Frau auch der jährliche Gang zum Hautarzt (Dermatologen) zu empfehlen. Er erkennt bösartige Hautveränderungen sofort. Bei einem Befund zahlt die Krankenkasse. Der Gang zum Hautarzt bewahrt vor bösen Überraschungen, denn welcher Laie kann schon ein gesundes Muttermal von schwarzem Hautkrebs unterscheiden? Durch die schwindende Ozon-Schutzschicht in unserer Atmosphäre werden wir heutzutage vermehrt den UV-Strahlen der Sonne ausgesetzt, die Hautschäden und damit Hautkrebs verursachen können. Allein dieser Umstand macht einen Gang zum Hautarzt sehr empfehlenswert. Prostatakrebs: Männer ab 50 Jahren sollten neben der Darmkrebsvorsorge auch jährlich zur Prostata-Untersuchung. Im Alter ab 40 vergrößert sich dieses Organ und das sollte jeder im Auge behalten. Das rektale Abtasten und der Test des so genannten PSA-Wertes gibt dabei Hinweise zur Gesundheit des Organs. Wird ein Prostatakarzinom rechtzeitig erkannt und behandelt, sind die Genesungschancen relativ hoch. Die Vorsorgeuntersuchung stellt sicher, dass mögliche bösartige Veränderungen am Prostatagewebe in einem frühen Stadium, wenn der Tumor noch langsam wächst und noch nicht streut, erkannt werden. Die Untersuchung führen ebenfalls Urologen durch und die Kosten von der Krankenkasse (ab 50 Jahren) übernommen.
|


