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10 | 09 | 2010
Panikmache: Lassen Sie sich nicht anstecken Drucken E-Mail

Oftmals grundlos versetzen die Medien die Bevölkerung in Panik, denn schlechte News verkaufen sich besser. Lassen Sie sich nicht anstecken von dieser Panikmache, sondern schalten Sie Ihren Verstand ein.

Hat Sie die Schweinegrippe erwischt? Wenn Sie das hier lesen, haben Sie diese zumindest doch überlebt. Und was ist mit der Klimakatastrophe und wo ist das Ozonloch hin? Bleibt Ihr Öl- oder Benzintank für immer trocken?

Bad News sells
Die Medien blasen bei schlechten Nachrichten meist alle ins gleiche Horn und überschlagen sich mit Untergangsszenarien, denn "Bad News" verkaufen sich einfach besser, bringen mehr Auflage, Klicks und Umsatz. Schlechte Nachrichten haben für gewöhnlich einen vielfach höheren Aufmerksamkeitsgrad und ein längeres Haltbarkeitsdatum als die so genannten Good News.

Geldmacherei mit der Angst
Aber darüber hinaus ist das Spiel mit Ihrer Angst auch ein bedeutender Wirtschaftsfaktor: Impfstoffe in Milliardenhöhe werden verkauft und die aus Ihrem erwachten Klimabewusstsein resultierende Nachfrage nach klimaneutraler Energieerzeugung bescheren Unternehmen neue Umsatzpotenziale.

Man darf sicher nicht alles schlecht reden. Energiesparen ist genauso gut für Ihren Geldbeutel wie vermehrtes Händewaschen, um einer Grippeinfektion vorzubeugen. Dennoch sollten Sie sich immer auch die Kehrseite betrachten, bevor Sie eine Entscheidung fällen.

Beispiel Ozonloch
Haben Sie jemals wieder davon gehört? Sicher nicht, aber haben Sie auch gewusst, dass das Ozonloch verschwunden ist? Sicher auch nicht, denn diese Good News wurde wenn überhaupt nur in kleinen Meldungen der Öffentlichkeit bekannt. FCKW-freie Deos und Kühlschränke gehören ja auch mittlerweile zum Standard und bedürfen keiner weiteren Umsatzförderung.

Beispiel Schweinegrippe
Natürlich haben sich viele angesteckt und manche sind auch leider daran gestorben, aber wussten Sie, das von dieser Grippe weit weniger Menschen betroffen sind, als bei der "normalen" saisonalen Grippe? Auch hier wurde doch gezielt Panikmache betrieben, um einen unzureichend getesteten Impfstoff in den Markt zu drücken. Eine Panikmache, die selbst unsere Regierung erlag. Warum sonst wird nun der Weiterverkauf von Impfdosen an andere Länder angestrengt. Wer nun darauf sitzen bleibt und wer damit gutes Geld verdient hat, das kann man sich wohl an einer Hand abzählen.

Beispiel Klimakatastrophe
Gemessen am Winter 2009 /2010 fragt sich so mancher, wie es wohl um die Klimaerwärmung wirklich steht. Die Produktion von schädlichen Stoffen soll an dieser Stelle sicher nicht verharmlost werden. Fakt ist aber auch, das es im Erdzeitalter immer wieder Klimaverschiebungen gegeben hat, von Wärmeperioden bis zu Eiszeiten. Unter diesem Aspekt und anderen Informationen die die so genannten Klimaskeptiker zusammengetragen haben, erscheint die Panikmache um unser Klima auch wieder in einem anderen Licht. Jedoch helfen diese den Herstellern von Solarzellen und anderen Ökofreundlichen Produkten in keinster Weise (ihren Umsatz anzukurbeln).

Beispiel knappe Rohstoffe
Im Jahr 2009 noch trieb die Sorge um die Endlichkeit des schwarzen Goldes die Preise für Rohöl und Benzin in aberwitzige Höhen und erste Hamster- und Panikkäufe setzten ein. Und wie ist es nun in 2010 um die Ölversorgung bestellt? Keine Spur mehr von Sorge und auch der Preis für ein Fass Öl hat sich nahezu halbiert.

Beispiel "Wintertief Daisy"
Was haben die Medien nicht alle Panik verbreitet. Kaufen Sie Vorräte für zwei Wochen und verlassen Sie bloß nicht das Haus. In der Tat waren an diesem besagten Wochenende nicht nur die Innenstädte und Straßen, sondern auch die Regale in den Supermärkten spürbar leerer. Auch wenn Teile Deutschlands viel Schnee abbekamen, ist das angekündigte Winterchaos ausgeblieben. Genutzt hat es mal wieder dem Einzelhandel, nur Sie bleiben nun auf Vorräten, Wasser, Batterien und Kerzen sitzen.

Kritisch bleiben und hinterfragen
Man könnte diese Liste sicher beliebig fortsetzen und deshalb soll an dieser Stelle an Ihren gesunden Menschenverstand appelliert werden. Glauben Sie nicht immer alles, was Ihnen gesagt wird, hinterfragen Sie kritisch, holen Sie weitere Informationen und Meinungen ein.

So lebt es sicher freier, gesünder und sorgloser. Quasi ein Vorsorgetipp gegen übermäßige (Vor)-Sorge!

 
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