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05 | 02 | 2012
Vorsicht vor der Fettleber Drucken E-Mail

Zuviel und zu fettes Essen schafft nicht nur unliebsame Ringe und Pölsterchen rund um Bauch und Hüften. Mitunter führt das üppige genussreiche "Reinschaufeln" auch zu Fetteinlagerungen in der Leber. Das kann lebensbedrohlich werden.

Unterschiedlicher könnte es nicht sein: In vielen Entwicklungsländern herrscht zum Teil grassierender Hunger, in großen Teilen der westlichen Zivilisation wird dagegen reingestopft, was und wie es nur geht. Die mögliche Folge: Fettleber.

Diese Leber-Erkrankung rangiert in den Industrienationen derzeit auf Platz eins, denn gut 25 Prozent der Bevölkerung ist davon betroffen. Natürlich kann die Fettleber auch z. B. durch Stoffwechselstörungen hervorgerufen werden, weitaus häufiger ist die Ursache aber zu kalorienreiches Essen oder auch hoher Alkoholkonsum.

Leberwerte regelmäßig checken lassen
Meist wird diese Erkrankung zu spät entdeckt, wenn die Fetteinlagerungen schon größere Ausmaße angenommen haben und es zu körperlichen Symptomen wie Druckgefühl, Blähungen oder Leistungsabfall  kommt.

Daher ist es, vor allem für Übergewichtige oder Diabetiker, wichtig, regelmäßig seinen Leberwert prüfen zu lassen. Der Arzt kann an bestimmten Enzymkonzentrationen im Blut bereits kleinste Veränderungen im Stoffwechselverhalten der Leber erkennen und entgegenwirken. Auch eine Vergrößerung der Leber kann durch Ertasten erkannt und entsprechend behandelt werden.

Was passiert mir bei unbehandelter Fettleber?

Es können sich Entzündungen bilden, bis hin zur Leberzirrhose (Leberschrumpfung), die lebensbedrohend ausgehen können. Irgendwann macht die Leber einfach schlapp und versagt ihren Dienst. Da die Leber eine der wichtigsten Organe zur Entgiftung des Körpers ist, können Sie ohne eine funktionsträchtige Leber nicht überleben.

Vorbeugen – wie?
Der Tipp ist nicht neu, soll aber  trotzdem hier noch einmal angebracht werden: Ernähren Sie sich einfach kalorien- und fettärmer, das belastet Körper und Leber weniger. Mehr frische Produkte, weniger industriell gefertigtes "Fertigfutter", Fleisch, Käse, Zucker und Süßigkeiten in Maßen und auch gegen ein Gläschen Wein hier und dar ist sicher nichts einzuwenden.

Wenn Sie unsicher sind, sprechen Sie doch einfach den Arzt Ihres Vertrauens an.

 

 

 
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