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Wer kennt das nicht: Scharfes Essen treibt einem entweder die Tränen in die Augen oder bringt die Nase zum laufen. Aus medizinischer Sicht ist das durchaus gesund.
"Wie soll das denn gesund sein", werden Sie sich jetzt fragen? Ganz einfach: Durch die Schärfe in den Speisen werden der gesamte Stoffwechsel und die Durchblutung angeregt. Sie haben sicher schon einmal bemerkt, dass ihnen nach scharfem Essen auf einmal ganz warm wurde und Sie zu schwitzen begannen. Was die Schärfe bewirkt Was bedeutet das? Der Körper wird aktiviert und Krankheitserreger schneller aus dem Organismus befördert. Dadurch erholen Sie sich also viel schneller! Zudem beinhalten viele scharfe Zutaten, wie z.B. Zwiebeln oder Knoblauch, Stoffe die eine antibiotische, also keimabtötende Wirkung haben. Zusätzliche enthaltende Vitamine unterstützen das Immunsystem ebenfalls. Großmutters Rat „heiße und scharfe Speisen bei Schnupfen oder Erkältung“ hat also weiterhin Bestand. Generell gesund ernähren Kurzfristiger Aktionismus ist aber bei der Ernährung nicht angebracht. Generell sollten Sie sich ausgewogen ernähren und viele frische Produkte zu sich nehmen. Warum man in Asien gerne scharf ist In ganz anderem Licht erscheint in diesem Zusammenhang auch die traditionelle Ernährungsweise vieler asiatischer Kulturen. Diese essen nicht nur aus Geschmacksgründen gerne sehr scharf. Da in manchen Regionen aufgrund mangelnder Hygienebedingungen vielfach Krankheitserreger über die Nahrung aufgenommen werden, ist das scharfe Würzen der Speisen vielfach die einzigste Möglichkeit der Vorsorge der dort lebenden Bevölkerung. |