| PKV: Wehe wenn die Beiträge explodieren |
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Überall wird geworben mit den Vorteilen der privaten Krankenversicherung (PKV), aber wie sieht es damit im Alter aus? Wenn die Kosten steigen, steigt meist nämlich auch der Beitrag. Und auch noch andere Dinge sollten Sie bei einem Wechsel beachten.
"Sparen Sie über 2.000 Euro pro Jahr mit einer privaten Krankenversicherung" oder "Für 60 Euro pro Monat privat versichert", lauten gängige Werbeslogans der Versicherungsbranche. Sicher sind diese Aussagen nicht falsch. Richtig sind auch die Vorteile, die man als Patient 1. Klasse genießt, denn der Arzt kann den Privatpatienten doch mit dem Versicherungsanbieter direkt und zu höheren Kosten abrechnen als den "ungeliebten" Kassenpatienten.
Höhere Prämien im Alter schmälern Rente
Diese werden nicht zu allen Teilen durch die so genannten Altersrückstellungen aufgefangen und so mancher Renter muss nun im Alter saftige Prämien von mehreren hundert Euro pro Monat an seine Krankenversicherung bezahlen. So hat sicher kaum jemand gerechnet. Die ohnehin kleine Rente wird nun noch durch Versicherungsprämien geschmälert. Leider kalkulieren viele Anbieter die steigenden Kosten im Alter nicht fachgerecht ein, denn sonst lägen die Einstiegsprämien der PKV um einiges höher und würden so wiederum uninteressant für Neueinsteiger.
Kinder kosten Zusatzprämie
Was wenn die PKV mir kündigt?
Und auch die Altersrückstellungen können oft nicht mit zum neuen Versicherer mitgenommen werden – man fängt also wieder neu an mit dem "Sparen". Versicherer arbeiten da nach festen Rechenmethoden, denn am Ende muss ja auch bei der PKV die Kasse stimmen. So etwas kann Ihnen bei der GKV nicht passieren, denn hier gilt die Pflichtversicherung. Ihre Kasse muss Sie behalten, egal wie viel Kosten Sie verursachen.
Der Weg zurück in die GKV schwierig
Die private Krankenversicherung hat sicher Ihre Berechtigung und Vorteile, ein Blick über den angedeuteten Tellerrand schadet aber sicher nicht. Fragen Sie einfach den Versicherungsfachmann Ihres Vertrauens. |


