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05 | 02 | 2012
Finanzkrise - Besinnen Sie sich auf alte Tugenden Drucken E-Mail
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Finanzkrise - Besinnen Sie sich auf alte Tugenden
Bedeutung für Anleger
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Auweia! Die Finanzkrise versetzt nicht erst seit gestern private wie auch institutionelle Anleger weltweit in Aufregung. Das Streben nach immer mehr Gewinn und immer höherer Rendite hat am Ende manchem das Genick gebrochen. Es ist Zeit sich auf alte Tugenden und Werte auch in der Geldanlage zurückzubesinnen.

Alte Bauernregel neu entdeckt
"Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht" – in abgewandelter Form hätte diese Bauernweisheit dem ein oder anderen Anleger sicher einiges Blut und Wasser schwitzen erspart und das Vermögen nicht wie Butter in der Sonne dahin schmelzen lassen.

Die Ursachen für die internationalen Kursstürze und Liquiditätsnotstände sind mittlerweile hinreichend bekannt: "Faule", teilweise unbesicherte Immobilienkredite konnten von den Schuldern wegen steigender Zinsen nicht mehr bedient werden und traten damit weltweit eine Lawine los. Fast jedes Geldinstitut erlag den fantastischen Renditeversprechen der Investmentbanken und kauften die so genannten Subprime-Kredite massenweise, zum Teil verpackt in undurchsichtigen Finanzkonstrukten.

Immer in der Hoffnung den ganz großen Coup gelandet zu haben, wurde die Investments scheinbar kaum hinterfragt, das Risk-Management der Banken schien einen permanenten Dauer-Aussetzer gehabt zu haben. "Da Preise und im besonderen Immobilienpreise ja nur steigen können, war sowieso immer alles gut." Denkste !!!

Pure Unsicherheit weltweit
Ob nun Investmentbank, Hypothekenfinanzierer, Anleiheversicherer oder Mittelstandsbanken. Derzeit fallen die Geldhäuser reihenweise um wie die Fliegen, Panik macht sich breit, die Börsen spielen verrückt und es wird mit Verlust verkauft was das Zeug hält, um dann am gleichen Tag wieder in den Markt einzusteigen. Anderweitig lassen sich die Kurskapriolen mancher Titel nicht erklären, die erst im zweistelligen Minusbereich tendieren und dann wieder ins Plus drehen.

So etwas nennt man Unsicherheit pur und das ist Gift für Aktienmärkte. Eigentlich paradox, wo man sich in Zeiten der Immobilienhaussee um Sicherheit ja scheinbar null Gedanken gemacht hatte. Für Daytrader ist die momentane Lage sicher eine ideale Gelegenheit, Profianleger blenden aber Emotionen, so wie sie derzeit in Extremform an den Börsen vorherrschen, aus oder lassen computergestützte Handelssysteme die Entscheidungen treffen.



 
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